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Dr. Ralf Holstein

Vita

Dr. Ralf Holstein begann im Jahre 1993 seine Tätigkeit bei einem wissenschaftlich-technischen Verein, der Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP) in Berlin. Hier übernahm zunächst die Leitung der Personalzertifizierungsstelle und danach 1997 die Leitung der Ausbildungsabteilung. Im Jahr 2003 wurde er alleiniger Geschäftsführer der ausgegründeten DGZfP Ausbildung und Training GmbH. Diese Gesellschaft schult derzeit mit ihren 55 Mitarbeitern an 7 Standorten in Deutschland jährlich etwa 7.000 Prüfer der Zerstörungsfreien Werkstoffprüfung. Dr. Holstein ist nebenher Obmann eines DIN-Normenausschusses zur Qualifizierung und Zertifizierung von ZfP-Personal und Mitarbeiter diversernationaler und internationaler Arbeitsgruppen zu diesem Thema.

Vortragstitel

Kundenintegration bei der Konzeption von Lehrgängen und Prüfungen

Schwerpunkte

  • Verzahnung Kunde-Anbieter in der Weiterbildung
  • Abfrage aktueller Bedürfnisse und Sichtweisen
  • Gestaltung von Lehrinhalten durch den Kunden
  • Persönliche Einbindung bei Fallstudien und Abschlussprüfungen

Inhalt

Dass die Zusammenarbeit zwischen Kunden und Bildungsanbietern sehr intensiv sein kann, zeigt das Beispiel der Weiterbildung in der Zerstörungsfreien Werkstoffprüfung. Auch wenn die Qualifizierung dieser Fachkräfte durch eine ISO-Norm geregelt ist und mit einer Zertifizierung durch eine unabhängige Stelle abschließt, gibt es genügend Raum für die Berücksichtigung individueller Kundenbedürfnisse.
Zur Erstellung der Kursinhalte werden kleine Arbeitsgruppen gebildet, zu denen Anwender, Gerätehersteller, Wissenschaftler und Behörden eingeladen werden. Aus genau diesen Zielgruppen rekrutieren sich auch die späteren Kunden der Ausbildung. Administriert werden die Arbeitsgruppen durch hauptberufliche Dozenten. Diese bringen die Erfahrung über die Vermittelbarkeit von Inhalten ein und sorgen für das Verfolgen eines „roten Fadens“ im Unterricht. Die Vielfalt der Mitarbeiter sichert dabei die notwendige Transparenz und Unabhängigkeit. Durch diese Arbeitsgruppen ist einerseits sichergestellt, dass im Training neben den Grundlagen auch aktuelle Lösungen und Sichtweisen vermittelt werden, andererseits entwickelt sich so ein enges Verhältnis zu den Kunden.
Darüber hinaus werden einzelne Mitarbeiter der Arbeitsgruppen immer wieder kurzzeitig in den Unterricht eingebunden, um Fallstudien zu leiten, moderne Gerätetechnik vorzuführen oder komplexe Fragen zu beantworten. Einige Mitarbeiter sind auch dazu qualifiziert, die Abschlussprüfungen zu leiten.
In die Arbeitsgruppen eingebundene Kunden lernen so nicht nur die Bildungsinhalte genau kennen, sie sind auch mit der Organisation, den Dozenten und Abläufen bestens vertraut. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, Inhalte und Abläufe im Rahmen der normativen Möglichkeiten an die Bedürfnisse ihrer Firma anzupassen.
Diese Vorgehensweise in der Ausbildung schafft eine gute Startposition im Wettbewerb, sie ersetzt jedoch keinesfalls Marketing und Vertrieb. In den modernen Organisationen unserer Kunden bestimmt noch immer der Einkauf, welcher Anbieter gewählt wird.