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Felix Schumann

Schumann

Vita

  • Seit 2013 Leitung der Personalentwicklung bei Unitymedia GmbH
  • 2009-2012 Projektmanager und Berater bei reflact AG
  • 2008-2009 HR Associate bei SAP AG

Vortragstitel

Unternehmenskultur als Treiber für die Digitalisierung des Lernens

Schwerpunkte

  • Entwicklung einer neuen Lernkultur und Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Aufbau von Blended Learning Standards
  • Integration von 70 20 10 Prinzipien in die Lernangebote

Inhalt

Die Blended Learning Lösung von Unitymedia verfolgt drei Hauptzielrichtungen: Lernkultur verändern, Lerninhalte digitalisieren und Lerntransfer verbessern.
Eine der bedeutendsten Veränderungen ist das eigenverantwortliche Lernen und der Aufbau einer neuen Lernkultur. Mitarbeiter können im Gespräch mit der Führungskraft vereinbaren, welche Schulungen und Kurse sie besuchen, anstatt wie vorher Trainings zugewiesen zu bekommen. Somit wird ein vollständiger Wandel der Lernkultur vollzogen.

Zentral ist auch die Ausrichtung der Lerninhalte an den Unternehmenswerten. Die Angebote werden nicht nur nach Zielgruppen, sondern auch nach Unternehmenswerten strukturiert. So kann jeder Mitarbeiter sehen, welche Werte dem Unternehmen wichtig sind, und seine persönliche Weiterentwicklung entsprechend ausrichten. Neu und wichtig für Unitymedia ist auch die umfassende Transparenz des Lernangebots bei gleichzeitig übersichtlicher Strukturierung. Jeder Mitarbeiter, ob Führungskraft oder nicht, kann sehen, welche Lerninhalte vom Unternehmen angeboten werden und diese nutzen. Gleichzeitig sind die Inhalte so strukturiert, dass jeder Lerner schnell, einfach und jederzeit genau das finden kann, was er braucht. Ein optimaler Mittelweg zwischen vordefinierten Lernpfaden und einer freien Auswahl an Lernangeboten.

Bei der Digitalisierung der Lerninhalte wird auf Standards zurückgegriffen, die für Module wie Lernvideos, Web Basierte Trainings oder Webinare gelten. Zentral ist dabei, dass diese Standards unternehmensweit in gleicher Art und Weise zum Einsatz kommen, aber auch akzeptiert und integriert sind. Der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Geschäftsbereiche, die eigene Trainingsabteilung haben, kommt innerhalb der virtuellen Trainingsorganisation eine wichtige Rolle zu. Für besseren Lerntransfer wird das 70 20 10 Modell an verschiedenen Punkten des Qualifizierungsprozesses implementiert. So wird die Steuerung von Kompetenzentwicklung erleichtert und das Lernen im Unternehmen findet im Arbeitsalltag und nahe am Arbeitsplatz statt.

Die positiven Effekte hinsichtlich Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit, Nutzung von E-Learning und Blended Learning Angeboten sind schon heute abzulesen und zeigen, dass das Projekt auf dem richtigen Weg ist.